Dein SuB steht im Regal, nicht im Warenkorb
In der Buchcommunity heißt er SuB, der Stapel ungelesener Bücher. Gemeint sind nicht die Titel, die du irgendwann lesen möchtest, sondern die, die du schon gekauft, nach Hause getragen und noch nicht aufgeschlagen hast. Im Japanischen gibt es dafür sogar ein eigenes Wort, Tsundoku. Meist beginnt es harmlos: ein paar Suhrkamp-Taschenbücher vom Flohmarkt, eine Neuerscheinung aus der Bahnhofsbuchhandlung, dann die schöne Ausgabe vom „Zauberberg“, die du dir für den Winter vorgenommen hast. Eine Wunschliste kostet nichts und ist schnell geleert. Der SuB dagegen nimmt Platz weg und hat Geld gekostet. Genau dieser Stapel ist es wert, gezählt zu werden.

