Hausbibliothek ordnen

    Hausbibliothek ordnen, damit du jedes Buch wiederfindest

    Es gibt nur eine Handvoll Arten, Bücher zu ordnen, und jede hat ihre Schwachstelle. Hier erfährst du, wie du deine Hausbibliothek ordnen kannst, ohne diese Schwächen zu übersehen, und wie dir Librisync mit selbst angelegten Regalen hilft, alles durchsuchbar zu halten, auch wenn deine Bücher in drei Zimmern stehen.

    Bücher im Regal sortierenLeser mit einigen hundert Büchern in mehreren Regalen, Zimmern oder DoppelreihenEine Regalordnung, die zu deiner Art zu suchen passt, und eine Liste, die dir sagt, an welches Regal du gehen musst.

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    Wie Librisync hilft

    Die meisten Ratgeber fragen, welches System das beste ist. Wir finden eine andere Frage wichtiger: Wie suchst du normalerweise ein Buch, über den Namen, das Thema oder die Stimmung? Nimm die Ordnung, die dazu passt, und plane von Anfang an ein, wo sie an Grenzen stößt.

    Bücher im Regal sortieren

    Deine Regale folgen irgendeiner Ordnung, und trotzdem liest du jeden Buchrücken, bis du das eine Buch hast.

    Eine Regalordnung, die zu deiner Art zu suchen passt, und eine Liste, die dir sagt, an welches Regal du gehen musst.

    Hausbibliothek ordnen: erst klären, wie du suchst

    Denk an die letzten drei Male, als du ein bestimmtes Buch gesucht hast. Hattest du jedes Mal den Namen der Autorin im Kopf, bist du mit einer alphabetischen Ordnung nach Nachnamen gut bedient. Wolltest du eher etwas über Pilze oder das Kochbuch mit dem roten Umschlag, passt eine Ordnung nach Thema oder Farbe besser zu deinem Gedächtnis. In den meisten Wohnungen entsteht ohnehin eine Mischung: Romane nach Autor, Sachbücher nach Thema, Kochbücher in der Küche, große Bildbände liegend im untersten Fach. Das klappt, solange jede Zone genau einer Regel folgt. Schwierig wird es, wenn sich zwei Regeln ein Brett teilen und jedes neue Buch eine Entscheidung verlangt. Wer Bücher im Regal sortieren will, kann einen einfachen Test machen: Lässt sich die Regel jedes Fachs einem Gast in einem Satz erklären?

    Autor, Genre, Größe, Farbe: was jede Ordnung kostet

    Alphabetisch nach Autor ist am leichtesten zu pflegen. Ein neuer Saša Stanišić kommt zwischen Bernhard Schlink und Uwe Timm, fertig. Schwierig wird es bei allem ohne eindeutigen Autor, etwa Anthologien oder Reihen mit wechselnden Verfassern. Nach Genre stöbert es sich angenehm, aber die Grenzen verschwimmen schnell: Ist „Der Schwarm“ Thriller, Wissenschaftsroman oder Unterhaltung? Nach Größe zu sortieren spart Platz und sieht ordentlich aus, verteilt aber einen Autor über drei Bretter. Nach Farbe wirkt das Regal ruhig, durchsuchen lässt es sich am schlechtesten, denn an den Titel erinnerst du dich meist lange vor der Rückenfarbe, und Verlage ändern Umschläge zwischen Auflagen. Gelesen und ungelesen ist ein Sonderfall: Das ändert sich mit jedem ausgelesenen Buch, deshalb würden wir dafür nur ein einzelnes Fach reservieren.

    Wenn Bücher in mehreren Zimmern und zweireihig stehen

    Eine saubere Ordnung in einem Regal übersteht selten die ganze Wohnung. Kochbücher wandern in die Küche, Bilderbücher ins Kinderzimmer, der Überschuss in den Flur, und das Alphabet beginnt in jedem Raum von vorn. Statt das Alphabet auf Zimmer zu verteilen, gib jedem Raum eine Aufgabe: Belletristik im Wohnzimmer, Nachschlagewerke im Arbeitszimmer, die nächsten Lektüren neben dem Bett. Doppelreihen sind der schwierigere Fall, weil hinten nichts zu sehen ist. Nutze die hintere Reihe für Bücher, die du selten über den Titel suchst: die Thomas-Mann-Werkausgabe, einen Stapel alter Baedeker, einen Autor, den du komplett hast. Vorne steht, wonach du tatsächlich greifst. Und wenn du hinten umräumst, schreib noch am selben Tag auf, was wohin gewandert ist.

    Was Librisync dazu beiträgt: deine Ordnung auffindbar machen

    Ein Ordnungssystem beantwortet, wohin ein neues Buch gehört. Es beantwortet nicht, wo ein Buch steckt, sobald sich die Sammlung über Zimmer, hintere Reihen und verliehene Exemplare verteilt. Genau dafür ist ein Katalog da. In Librisync legst du eigene Regale an, nach Raum, Thema, Stimmung oder Lesestatus, sodass sie der Ordnung folgen, die du im Regal gewählt hast, statt sie zu ersetzen. Du kannst nach Regal, Genre, Status oder Schlagwort filtern und zu jedem Buch persönliche Notizen festhalten, etwa „hintere Reihe, hinter den Atlanten“. Unsere Haltung: Wie die Bücher an der Wand stehen, entscheidest du. Der Katalog muss dir nur sagen, in welchem Zimmer und in welchem Regal du nachsehen sollst.

    Worauf du achten solltest

    Eine Regel pro Fach

    Wenn du die Regel eines Fachs nicht in einem Satz sagen kannst, hat es zwei. Gemischte Regeln sind der Grund, warum Bücher vor deinen Augen verschwinden: Du suchst beim Genre, das Buch steht bei seiner Farbe.

    Platz zum Wachsen

    Lass am Ende jedes Bretts eine Handbreit frei. Eine strenge Autorenordnung ohne Luft heißt, für jedes neue Hardcover Dutzende Bücher zu verschieben, und irgendwann räumt niemand mehr richtig ein.

    Wie oft du umräumst

    Gelesen und ungelesen ändert sich jede Woche, die Autorenordnung fast nie. Räumst du selten um, nimm die Ordnung, die von allein stimmt, und sammle alles Bewegliche in einem kleinen Fach.

    Wer die Regale noch nutzt

    In einem Haushalt mit mehreren Personen muss das System auch für die verständlich sein, die es nicht erfunden haben. Hier gewinnt meist das Alphabet nach Autor, weil es keiner Erklärung bedarf.

    Ein Wochenende: jedem Fach eine Regel und einen Namen geben

    Wer Bücher im Regal sortieren und später wiederfinden will, fängt klein an: mit einem Bücherregal, nicht mit der ganzen Wohnung. Räum ein Fach nach dem anderen aus, leg seine Regel fest und stell die Bücher in dieser Ordnung zurück. Bevor du weitermachst, klebst du ein kleines Etikett mit der Regel an die Kante. Dann fotografierst du das Fach mit Librisync, prüfst die Treffer und legst die Bücher in der App in ein Regal mit demselben Namen wie das Etikett. Bei jedem Buch aus der hinteren Reihe notierst du das kurz. Nach einem Regal weißt du, ob deine Regel trägt, und bis 100 Bücher ist das kostenlos.

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      Für jedes Fach eine Regel wählen

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      Einräumen und die Kante beschriften

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      Das Fach in der App spiegeln

    Weitere Ratgeber

    Funktionen · Heimbibliothek-App

    Funktionen

    Häufige Fragen

    Wie ordne ich meine Bücher zu Hause am besten?
    Die eine beste Ordnung gibt es nicht. Alphabetisch nach Autor ist am leichtesten zu pflegen und anderen zu erklären, nach Genre passt zu Leuten, die gern stöbern, nach Größe zu engen Räumen. Wir würden danach entscheiden, wie du meistens suchst, und dann pro Fach nur eine Regel gelten lassen, damit kein Buch zwei mögliche Plätze hat.
    Ist es sinnvoll, Bücher nach Farbe zu sortieren?
    Wenn du vor allem stöberst und nicht allzu viele Bücher hast, durchaus. Schwierig wird es, sobald du nicht mehr jeden Umschlag vor Augen hast, und verschiedene Auflagen desselben Titels sehen oft unterschiedlich aus. Ein Mittelweg: Farbe innerhalb eines Genres. So grenzt du erst ein und suchst dann nach dem Buchrücken.
    Wie finde ich Bücher, die auf mehrere Zimmer verteilt sind?
    Gib jedem Zimmer eine Kategorie, statt das Alphabet durch die Wohnung laufen zu lassen. Darüber hinaus hilft eine Liste. In Librisync legst du Regale nach Raum an und filterst nach Regal, Genre, Status oder Schlagwort, sodass du erst aufs Handy schaust, bevor du jedes Zimmer absuchst.
    Brauche ich eine App, um meine Hausbibliothek zu ordnen?
    Nein, eine klare Regalordnung bringt schon viel. Ein Katalog lohnt sich, sobald Bücher in hinteren Reihen, anderen Zimmern oder bei Freunden stehen; in Librisync notierst du auch, wem du welches Buch geliehen hast. Bis 100 Bücher ist es kostenlos, keine Kreditkarte nötig.

    Baue ein Buchsystem rund um deine echten Regale

    Starte mit wenigen Büchern oder scanne ein ganzes Regal. Librisync bleibt auch nach der ersten Erfassung nützlich.